Mettinger Messdiener: „Wenn Mama fragt, ich bin beim Papst“

31. August 2010

Auch der Spaß kam bei der internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom nicht zu kurz. Das berichten die Mettinger Messdiener, die sich auf den Weg in die Ewige Stadt gemacht hatten. Bei der Generalaudienz des Papstes sorgten unter anderem T-Shirts einer Gruppe aus dem Bistum Freiburg für viele Lacher. „Wenn Mama mich sucht, ich bin beim Papst“, stand auf ihnen geschrieben.
Die Mettinger Messdiener reisten zusammen mit Kaplan Antonius Hamers, zwölf Leitern und einem ehemaligen Mitglied der Messdienerjugend nach Rom, heißt es in einer Pressemitteilung. Dort besichtigte die Gruppe viele Sehenswürdigkeiten, wie das Colosseum, die Piazza Navona, die Engelsburg, die Spanische Treppe, den Trevi-Brunnen und natürlich auch den Vatikan mit dem Petersdom und vieles mehr.

Die Tour mit dem Bus nach Rom begann am Sonntagmorgen und endete am Montagmittag. In Freiburg wurde eine Fahrtpause eingelegt, zu der sich rund 250 Pilger des Bistums Münster zum Gottesdienst im Freiburger Münster einfanden. Zelebriert wurde die Messe vom Diözesanjugendseelsorger Thorsten Schmölzing, der auch die gemeinsamen Gottesdienste in der Kirche Santa Maria in Trastevere leitete. Trastevere ist das Stadtviertel Roms, in dem sich jeden Abend die Ministrantinnen und Ministranten Münsters und weiterer Bistümer einfanden, um Andacht zu halten, aber auch, um zusammen auf dem Kirchplatz zu feiern.

Am Dienstagnachmittag gingen die Mettinger Messdiener zum Petersplatz. Dort trafen sich noch viele andere Pilger, um sich auf die Generalaudienz des Papstes am Mittwochmorgen mit Liedern, Gebeten und der Geschichte des Heiligen Tharsitius, dem Schutzpatron der Ministranten, einzustimmen.

Am nächsten Tag versammelten sich an die 50000 Pilger auf dem Platz vor dem Petersdom, um Papst Benedikt XVI. zu sehen. Dieser fuhr auf dem „Papamobil“ durch die Menschenmenge, bevor er die Pilger aus Deutschland begrüßte. Daraufhin brauste ein Sturm der Begeisterung über den Platz. „Der sieht ziemlich komisch aus mit seinem roten Hut“, meinte einer der Mettinger Messdiener, als er das sonst meist weiß gekleidete Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem Wagen sah. Als der Heilige Vater den Segen erteilte, dachten die Messdiener an die Gebetsanliegen und Namen, die sie aus der Heimat mitgenommen hatten und die Kaplan Hamers zuvor zusammengetragen hatte. „Es ist wichtig, dass wir im Gebet stets an die denken, die in der Heimat an uns denken“, ermunterte Hamers dazu, den wichtigen Auftrag trotz der vielen Aktionen und Besichtigungen nicht aus den Augen zu verlieren.

Für Abkühlungen sorgten spontane Wasserschlachten an einem der vielen Brunnen Roms, schreiben die Messdiener. Dass der eine oder andere klatschnass wurde, war egal: „Zehn Minuten in der Sonne stehen, dann ist alles wieder trocken“, sagte Sebastian Brink mit Blick auf seinen nassen Bruder Jens. Die beiden Schlickelder und die anderen Mitglieder der Mettinger Gruppe waren sich über die Wallfahrt einig: „Wir freuen uns auf das nächste Mal und machen Werbung, dass noch mehr mitkommen“, betonte Friederike Ibing. „Vielleicht schon nächstes Jahr zum Weltjugendtag nach Madrid!“ Erste Pläne sind schon geschmiedet.

Das alte Rom

22. August 2010
„Reiseführer in die Welt der Antike. Das alte Rom: Rom und Umgebung im Jahre 300 n. Chr.“ Von Ray Laurence.
Reiseführer über Rom gibt es wie Steine an der Via Appia. Eine „Zeitreise in die Antike“ bietet kaum einer. Wer nach Sehenswürdigkeiten aus der alten Zeit sucht, wird oft mit oberflächlichen Bemerkungen gelangweilt. Die antike Metropole erschließt sich dadurch aber nicht.
 
Anders der Archäologe Ray Laurence. Sein besonderes Interesse gilt der antiken Stadt Rom sowie Straßen und Landschaften im Römischen Reich. Damit beginnt es. Wir befinden uns im alten Rom. Diokletian und Maximian regieren das riesige Römische Reich. Es ist das Jahr 300 n. Chr. Jetzt erkunden wir die Sehenswürdigkeiten in der bedeutendsten Stadt der Welt.

Das Gefühl, selbst im Jahre 300 zu leben

Ray Laurence nimmt den Leser mit auf eindrucksvolle Entdeckungstouren durch die Stadt am Tiber. Es gilt, das Besondere der verschiedenen Stadtquartiere zu entdecken, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, das Außergewöhnliche der antiken Metropole zu erkunden. Von Beginn an bekommt der Leser das Gefühl, selbst im Jahr 300 n. Chr. zu leben. Er findet sich im Alltag der Stadt wieder und erhält nützliche Tipps zu Anreise, Unterkunft, Küche oder Einkaufsmöglichkeiten. Auch Anregungen für Aktivitäten jeglicher Art fehlen in diesem Buch nicht: in einer der zahlreichen „popinae“, den Garküchen der Stadt, speisen oder Gladiatorenkämpfe besuchen.

Aufgemacht und gegliedert ist das schmale Bändchen wie eine moderne Reiseführer-Ausgabe. Es  bietet zunächst eine historische Zeittafel und dann eine knapp 40 Seiten umfassende Einleitung für das größte Imperium der Welt.

Kapitel zwei charakterisiert die Stadt wie sie damals ausgesehen hat und was das Besondere an ihr war.  Sie war größer und vielfältiger als jede andere weltweit. Alexandria, die große, kulturell ebenfalls hochstehende Metropole in Ägypten, hatte zu dieser Zeit nur ein Drittel so viele Einwohner wie Rom. Die Stadt am Tiber beherbergte damals schon etwa eine Million Menschen.

Vom Stadtzentrum in alle bedeutenden Viertel

Laurence nimmt seine Leser etwa am Stadtzentrum an der Hand. Von hier aus eröffnet er die besten Routen zu den Sehenswürdigkeiten in den einzelnen Quartieren und Vierteln. Es geht zu den Kaiserforen von Caesar, Augustus, Domitian und Trajan, zum Amphitheatrum Flavium und zum Circus Maximus. Auch das „wahre Rom“, die Suibura, wo die Römer arbeiten und ihre Freizeit verleben, ist einen Besuch wert.

Bis an den Hafen Roms, an die Küste und den Golf von Neapolis und zurück führen die ereignisreichen Touren. Die römischen Thermen, das Land der Latiner und die Albaner Berge lernt der wissbegierige Zeitgenosse kennen.

Am Ende findet man ein Verzeichnis der Herrscher Roms und eine Übersicht über das römische Alphabet und die römischen Ziffern. Schließlich werden einem noch Begriffe und Redewendungen aus der Zeit geboten, damit man sich auch stilgerecht unterhalten kann. Und für den modernen Leser ist schließlich eine Art Wiedereintritt in die Jetztzeit erläutert. Mit all den gelungenen Zeichnungen und sehr gescheiten, niemals schwafelnden Informationen ein wirklich gelungenes Buch, dem auch ein leserfreundlicher Index am Ende nicht fehlt.

Quelle: http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20100822

Die Audienz beim Papst war für die Ministranten der Höhepunkt

18. August 2010

Vöhrenbach (mh). Beeindruckt von der Papstaudienz, den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der "ewigen Stadt" Rom sowie einem tollen Miteinander kehrten die 31 teilnehmenden Ministranten aus der Seelsorgeeinheit und Furtwangen wieder von der Ministrantenwallfahrt aus Rom zurück.

Alleine aus der Erzdiözese Freiburg machten sich 11 000 "Minis" in 215 Bussen auf den Weg zu der alle vier Jahre stattfindenden internationalen Ministrantenwallfahrt. Damit stellte die Erzdiözese die stärkste teilnehmende Gruppe.

Nach der Ankunft in Rom fanden sich die Minis aus der Diözese zum Eröffnungsgottesdienst in der römischen Basilika "Sankt Paul vor den Mauern" ein, wo Weihbischof Rainer Klug auf das Thema der Wallfahrt, "Aus der wahren Quelle trinken" einging.

Am Mittwoch stand mit der Papstaudienz der Höhepunkt der Ministrantenwallfahrt auf dem Programm.

Papst Benedikt fliegt per Hubschrauber ein

Eine fast ausgelassene Stimmung herrschte dabei auf dem Petersplatz unter den über 50 000 anwesenden Ministranten, als Papst Benedikt XVI. mit dem Hubschrauber einflog und mit dem Papamobil lange Runden auf dem Petersplatz drehte.

Entsprechend der großen deutschen Mehrheit der Minis sprach der Papst über weite Strecken der Begegnung deutsch. In seiner Ansprache deutete er das Lebenszeugnis des heiligen Tarsitius, dem Patron der Ministranten und Ministrantinnen. "Jesus bittet uns um Treue in den kleinen Dingen, um das innere Dabeisein, um Treue in den alltäglichen Aufgaben, damit wir Zeugnis geben für seine Liebe", sagte Papst Benedikt.

Bei ihrem Aufenthalt in Rom nutzten die Vöhrenbacher Minis mit Pfarrer Martin Schäuble und den Begleitern Annette und Martin Feuerstein die Chance, die Stadt, ihre Geschichte und ihre Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen.

Neben den vier großen Basiliken wurde auch das Kolosseum, das Forum Romanum, das ein Spiegel der gesamten römischen Geschichte ist und als Zentrum der politischen Macht in der Stadt Rom und dem römischen Reich gilt, die Papstgräber und vieles mehr besichtigt.

Beeindruckend war auch die sich im Bereich "Lateran" befindliche "Scala Santa" (die heilige Treppe), auf der Christus im Haus des Pilatus emporgestiegen sein soll. Diese Treppe wurde im 5. Jahrhundert von Jerusalem nach Rom gebracht und darf nur kniend betreten und bestiegen werden, was die Ministranten auch taten.

Abends standen unter anderem der Besuch des Trevi-Brunnens, der mit seinen rund 26 Meter Höhe und rund 50 Meter Breite einer der bekanntesten Brunnen der Welt ist, oder der Spanischen Treppe, der bekanntesten Freitreppe der Welt, auf dem Programm.

Dafür hatten sich die Minis zu Hause in Zweiergruppen auf die verschiedenen Sehenswürdigkeiten vorbereitet, um ihre Mitreisenden dann an Ort und Stelle sachkundig informieren zu können.

Während das Rahmenprogramm von der Diözese organisiert wurde, sorgten Pfarrer Martin Schäuble, Annette und Martin Feuerstein sowie Manuel Sieber mit der von ihnen vorgenommenen Programmgestaltung dafür, dass die Minis der Seelsorgeeinheit so viele und schöne Erinnerungen wie möglich von ihrer Fahrt nach Rom mit nach Hause nehmen konnten.

Quelle_: http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/klettgau/-bdquo-Wir-fahren-wieder-nach-Rom-ldquo-;art372608,4429355

Wir fahren wieder nach Rom

16. August 2010

Begeistert und mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck kehrten 50 Ministranten der Seelsorgeeinheit Klettgau und ihr siebenköpfiges Betreuerteam rund um Pfarrer Thomas Mitzkus von der internationalen Ministranten-Wallfahrt aus Rom zurück.Fünf Tage hatte die gut gelaunte Gruppe in der heiligen Stadt verbracht. „Wir hatten eine unvergesslich schöne Reise mit einer ganz tollen, harmonischen Gruppe“, schwärmte Pfarrgemeinderätin Lucia Hauser, die als Begleitperson in Rom dabei war.Beeindruckend war schon die Eröffnungsfeier für die Ministranten des Erzbistums Freiburg mit Weihbischof Rainer Klug und die Feier um den heiligen Tarsitius, dem Schutzpatron der Ministranten.

 

Die Klettgauer Wallfahrtsgruppe erkundete Rom, besichtigte den Petersdom, das Kolosseum und das Forum Romanum.

Der Höhepunkt war aber zweifellos die Papstaudienz. „Wir hatten wunderbare Plätze, das Papa-Mobil fuhr direkt an uns vorbei“, berichtet Lucia Hauser noch immer sichtlich beeindruckt. „53 000 Ministranten hatten sich für diesen besonderen Moment auf dem Petersplatz versammelt, davon stellten die Deutschen Ministranten mit rund 45 000 Teilnehmern mit Abstand die größte Gruppe wovon wiederum 11 000 Ministranten vom Erzbistum Freiburg angereist waren.“ Der Heilige Vater begrüßte die Ministranten dann auch in unserer Sprache. Einen weiteren Höhepunkt gab es beim Ausflug in die Albaner Berge und Besuch beim Castel Gandolfo, der Sommerresidenz des Papstes. „Dort hatten wir eine Begegnung mit dem Privatsekretär des Papstes, Monsignore Gänswein. Er sprach sehr nett mit uns, unterschrieb geduldig die T-Shirts der Kids und ließ anschließend noch Bilder verteilen.“

Überall in Rom trafen die Klettgauer Wallfahrer auf bekannte Gesichter. Ganz spontan feierten die Teilnehmer aus der Seelsorgeeinheit Klettgau mit einer Gruppe der Seelsorgeeinheit Hohentengen einen Gottesdienst in einer philippinischen Ordensgemeinschaft. „Auch das war ein schönes Erlebnis, ebenso wie der Abschlussgottesdienst der Erzdiözese Freiburg, zelebriert von Erzbischof Robert Zollitsch. “ Sehr zufrieden mit seiner netten Gruppe zeigte sich auch Pfarrer Thomas Mitzkus: „Mit Euch würde ich sofort wieder eine Wallfahrt unternehmen“, lobte er die Jugendlichen auf dem Nachhauseweg. Bestimmt nehmen ihn die Minis beim Wort, denn alle waren sich einig: „Wir fahren wieder nach Rom.“

Quelle: http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/klettgau/-bdquo-Wir-fahren-wieder-nach-Rom-ldquo-;art372608,4429355

Pincio

27. Juni 2010

Der Pincio (auch Monte Pincio; lateinisch  Mons Pincius) ist ein Hügel im nördlichen Stadtgebiet von Rom. Er zählt nicht zu den Sieben Hügeln Roms und gehörte zur 7. augusteischen Region.

Der Hügel lag ursprünglich außerhalb der antiken Stadt. In der späten Republik wurden dort große Villen und Gärten angelegt. Die von Lucius Licinius Lucullus angelegten Horti Luculliani, in denen Messalina, die Frau des Claudius, getötet wurde,[1] gingen später ebenso in kaiserlichen Besitz über wie die nordwestlich davon gelegenen Horti Pompeiani und die Horti Sallustiani des Historikers Sallust direkt südlich des Pincio. Der Hügel wurde wegen dieser Anlagen, zu denen auch die Horti Aciliorum der Acilii Glabriones gehörten, collis hortulorum („Gartenhügel“) genannt, in der Kaiserzeit in das Stadtgebiet einbezogen (bei der Weiterlesen »

Der schönste Konzertsaal der Welt

24. Juni 2010

Sie ist schon fast 2000 Jahre alt, ihre Akustik aber kann auch in Zeiten modernster Technik mühelos mithalten. In der Arena di Verona hat wieder einmal die Opernsaison begonnen.Seit 1913 wird das antike Amphitheater vor den Toren der norditalienischen Kult-Stadt (die mit dem Julia-Balkon) in den Sommermonaten zur Pilgerstätte der Klassikfans. Schon in der Renaissance hatte es Pläne gegeben, sie wieder zu beleben. Weiterlesen »

Petersdom

21. Mai 2010

Die Peterskirche in Rom, im deutschen Sprachraum meist Petersdom genannt (auch: Basilika St. Peter; Petersbasilika; Vatikanische Basilika, italienisch: San Pietro in Vaticano, lateinisch: Sancti Petri in Vaticano oder Templum Vaticanum) ist die größte der Patriarchalbasiliken in Rom, aber nicht die Bischofskathedrale des Papstes (dies ist die Lateranbasilika). Der Petersdom ist das Zentrum des unabhängigen Staats der Vatikanstadt.

Den Vorgängerbau, auch Alt St. Peter genannt, ließ Konstantin der Große um 324 als Grabeskirche über dem vermuteten Grab des Apostels Simon Petrus errichten, dem sie als Namenspatron geweiht ist.

Der Petersdom fasst 20.000 Personen und ist mit einer überbauten Fläche von 15.160 m² eine der größten Kirchen der Welt.

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Vatikanstadt

20. Mai 2010

Der Staat Vatikanstadt (amtliche Langform in Deutschland  und der Schweiz) oder Staat der Vatikanstadt (amtliche Langform in Österreich) ist der kleinste allgemein anerkannte Staat der Welt. Er ist eine Enklave innerhalb des Stadtgebiets von Rom, hat eine Fläche von 0,44 Quadratkilometern und 932 Einwohner (davon 552 Staatsbürger). Zum Territorium der Vatikanstadt gehören unter anderem der Petersdom, der Petersplatz, die Sixtinische Kapelle sowie die Paläste und Gärten innerhalb der vatikanischen Mauern. Der Staat der Vatikanstadt ist eine absolute Wahlmonarchie, deren Oberhaupt der Papst ist und von den Kardinälen auf Lebenszeit gewählt wird. Der Heilige Stuhl als nichtstaatliches, eigenständiges, vom Staat der Vatikanstadt zu unterscheidendes Völkerrechtssubjekt vertritt den Zwergstaat auf internationaler Ebene. Weiterlesen »