Auch der Spaß kam bei der internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom nicht zu kurz. Das berichten die Mettinger Messdiener, die sich auf den Weg in die Ewige Stadt gemacht hatten. Bei der Generalaudienz des Papstes sorgten unter anderem T-Shirts einer Gruppe aus dem Bistum Freiburg für viele Lacher. „Wenn Mama mich sucht, ich bin beim Papst“, stand auf ihnen geschrieben.
Die Mettinger Messdiener reisten zusammen mit Kaplan Antonius Hamers, zwölf Leitern und einem ehemaligen Mitglied der Messdienerjugend nach Rom, heißt es in einer Pressemitteilung. Dort besichtigte die Gruppe viele Sehenswürdigkeiten, wie das Colosseum, die Piazza Navona, die Engelsburg, die Spanische Treppe, den Trevi-Brunnen und natürlich auch den Vatikan mit dem Petersdom und vieles mehr.
Die Tour mit dem Bus nach Rom begann am Sonntagmorgen und endete am Montagmittag. In Freiburg wurde eine Fahrtpause eingelegt, zu der sich rund 250 Pilger des Bistums Münster zum Gottesdienst im Freiburger Münster einfanden. Zelebriert wurde die Messe vom Diözesanjugendseelsorger Thorsten Schmölzing, der auch die gemeinsamen Gottesdienste in der Kirche Santa Maria in Trastevere leitete. Trastevere ist das Stadtviertel Roms, in dem sich jeden Abend die Ministrantinnen und Ministranten Münsters und weiterer Bistümer einfanden, um Andacht zu halten, aber auch, um zusammen auf dem Kirchplatz zu feiern.
Am Dienstagnachmittag gingen die Mettinger Messdiener zum Petersplatz. Dort trafen sich noch viele andere Pilger, um sich auf die Generalaudienz des Papstes am Mittwochmorgen mit Liedern, Gebeten und der Geschichte des Heiligen Tharsitius, dem Schutzpatron der Ministranten, einzustimmen.
Am nächsten Tag versammelten sich an die 50000 Pilger auf dem Platz vor dem Petersdom, um Papst Benedikt XVI. zu sehen. Dieser fuhr auf dem „Papamobil“ durch die Menschenmenge, bevor er die Pilger aus Deutschland begrüßte. Daraufhin brauste ein Sturm der Begeisterung über den Platz. „Der sieht ziemlich komisch aus mit seinem roten Hut“, meinte einer der Mettinger Messdiener, als er das sonst meist weiß gekleidete Oberhaupt der katholischen Kirche auf dem Wagen sah. Als der Heilige Vater den Segen erteilte, dachten die Messdiener an die Gebetsanliegen und Namen, die sie aus der Heimat mitgenommen hatten und die Kaplan Hamers zuvor zusammengetragen hatte. „Es ist wichtig, dass wir im Gebet stets an die denken, die in der Heimat an uns denken“, ermunterte Hamers dazu, den wichtigen Auftrag trotz der vielen Aktionen und Besichtigungen nicht aus den Augen zu verlieren.
Für Abkühlungen sorgten spontane Wasserschlachten an einem der vielen Brunnen Roms, schreiben die Messdiener. Dass der eine oder andere klatschnass wurde, war egal: „Zehn Minuten in der Sonne stehen, dann ist alles wieder trocken“, sagte Sebastian Brink mit Blick auf seinen nassen Bruder Jens. Die beiden Schlickelder und die anderen Mitglieder der Mettinger Gruppe waren sich über die Wallfahrt einig: „Wir freuen uns auf das nächste Mal und machen Werbung, dass noch mehr mitkommen“, betonte Friederike Ibing. „Vielleicht schon nächstes Jahr zum Weltjugendtag nach Madrid!“ Erste Pläne sind schon geschmiedet.
Anders der Archäologe Ray Laurence. Sein besonderes Interesse gilt der antiken Stadt Rom sowie Straßen und Landschaften im Römischen Reich. Damit beginnt es. Wir befinden uns im alten Rom. Diokletian und Maximian regieren das riesige Römische Reich. Es ist das Jahr 300 n. Chr. Jetzt erkunden wir die Sehenswürdigkeiten in der bedeutendsten Stadt der Welt.
Alleine aus der Erzdiözese Freiburg machten sich 11 000 "Minis" in 215 Bussen auf den Weg zu der alle vier Jahre stattfindenden internationalen Ministrantenwallfahrt. Damit stellte die Erzdiözese die stärkste teilnehmende Gruppe.
Die Klettgauer Wallfahrtsgruppe erkundete Rom, besichtigte den Petersdom, das Kolosseum und das Forum Romanum.
Der Pincio (auch Monte Pincio; lateinisch Mons Pincius) ist ein Hügel im nördlichen Stadtgebiet von Rom. Er zählt nicht zu den Sieben Hügeln Roms und gehörte zur 7. augusteischen Region.